Prüfungsformen im dualen Studium

Klausur, Hausarbeit, Präsentation und Co.

 

Dual studieren, monatliches Gehalt bekommen, viele neue Menschen kennenlernen und ein wunderbares Studentenleben führen – klingt super?

„Wenn da doch nur die Prüfungen nicht wären“, sagt Bachelor-Student Phillip mit einem Augenzwinkern.

Er absolviert den dreijährigen dualen Studiengang „Management Soziale Sicherheit“ bei der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland und hat den Abschluss im Sommer bereits fest im Blick.

Im nachfolgenden Beitrag erklärt er die verschiedenen Prüfungsformen, die die Nachwuchskräfte sowohl in der Theorie in Reinfeld als auch in der Praxis an den Standorten Erfurt und Halle erwarten:

Prüfung duales Studium Erfurt Halle Reinfeld
Welche Prüfungsformen gibt es im dualen Studium der Deutschen Rentenversicherung?

Klausur

Der Klassiker unter den Prüfungsformen: Bis zu vier Stunden lang sitzt ihr in einem Raum voller Leidensgenossen und müsst das gelernte Wissen wiedergeben.

Zum Glück passiert dies nicht allzu häufig, denn Prüfungen gibt es pro Modul und Semester höchstens einmal.

Bei manchen Modulen gibt es statt der herkömmlichen Klausuren auch eine der nachfolgenden Prüfungsformen.

 

Mündliche Prüfung

Bei dieser Prüfungsform handelt es sich eher um ein Prüfungsgespräch. Sie ist daher in den Augen vieler um einiges angenehmer als die Klausur.

In einer Gruppe von vier Studierenden werdet ihr zusammen von den Dozenten geprüft, aber einzeln beurteilt.

 

Präsentation

Im Verlauf des Studiums müsst ihr zwei Präsentationen halten.

Im ersten Semester könnt ihr über ein selbstgewähltes juristisches, ökonomisches, tagespolitisches oder sozialwissenschaftliches Thema referieren.

Bei der zweiten Präsentation im sechsten Semester muss das Thema einen unmittelbaren Bezug zum Modul haben, das heißt zu Entwicklungen, Perspektiven und der internationalen Dimension des Sozialrechts.

 

Praxistest

Da das duale Studium nicht nur den Theorieteil in Reinfeld, sondern auch einen Praxisteil an einem der Standorte in Mitteldeutschland beinhaltet, wird selbstverständlich auch das Praxiswissen getestet.

Bei dieser Prüfungsform bekommt ihr einen fiktiven Fall vorgesetzt und müsst diesen genauso bearbeiten, wie ihr es später in der Berufspraxis täglich tun werdet.

 

Beurteilung

Im fünften Semester gibt es keinen Praxistest. Dafür beobachten die Ausbilder euch über das gesamte Semester hinweg und beurteilen am Ende euer Engagement und eure Leistungen.

 

Projekt inklusive Projektbericht

In einer Gruppe mit fünf anderen Kommilitonen erarbeitet ihr ein selbstgewähltes Projekt, bei welchem ihr eure Fähigkeit demonstrieren sollt, dieses selbstständig zu planen und umzusetzen.

Eure Ergebnisse dokumentiert ihr in einem Bericht und präsentiert sie anschließend vor einer Kommission.

In den vergangenen Jahren haben die Studierenden zum Beispiel ein Jahrbuch gestaltet, den Abschlussball oder die Abschlussfahrt organisiert.

 

Haus- und Bachelorarbeit

Im dritten Semester steht zunächst die Hausarbeit an, die ihr zu einem selbstgewählten rentenrechtlichen Thema schreibt und etwa 50 Seiten umfasst. Sie hilft, euch schon einmal gedanklich auf die Bachelorarbeit am Ende des Studiums vorzubereiten.

Eine Abschlussarbeit von 50 Seiten Textumfang schreibt sich schließlich nicht von alleine.

Zu den größten Herausforderungen zählt hier wohl neben der Auswahl des richtigen Themas das persönliche Zeitmanagement.

Daher kann ich euch nur raten: Seht die Hausarbeit im dritten Semester als Generalprobe und erarbeitet euch einen Workflow, der euch auch bei der Bachelorarbeit helfen wird.

Dann steht einem erfolgreichen Abschluss nichts mehr im Wege.

 

 

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